Industrie 4.0 auf dem Prüfstand

08.05.2014

Das IDEEN-FORUM+ 2014 diskutiert mit hochkarätigen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technik das Thema „Industrie 4.0 – Zwischen Hype und Realität. Hält das zukunftsweisende Produktionssystem des 21. Jahrhunderts was es verspricht?“ Die branchenübergreifende Veranstaltung analysiert am 8. Mai 2014 Marktpotenziale und Erfolgsfaktoren des Produktionssystems der Zukunft aus verschiedenen Blickwinkeln. Die umfassende Vernetzung und Digitalisierung der Produktion lässt traditionelle Branchengrenzen zunehmend verschwinden. Stattdessen entstehen neue Handlungsfelder und übergreifende Kooperationsformen, die die bisherigen Wertschöpfungsprozesse inklusive Arbeitsteilung völlig neu definieren.

Neckartal statt Silicon-Valley: Wie der deutsche Mittelstand die Produktion der Zukunft vorantreibt
Industrie 4.0 hat dank konvergenter Technologieentwicklungen das Potenzial, die Produktion nachhaltig zu verändern. Die KOMET GROUP entwickelt als Technologieführer konsequent neue und vernetzte Produktansätze. „Wir müssen unseren Fokus von der Komponentenebene auf die Inhalte verlagern, weil nur so innovative Produkte und neue Geschäftsmodelle entstehen“, so die Forderung von Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der KOMET GROUP. Denn erst der Inhalt macht aus einer Komponente letztendlich eine sinnvolle Anwendung für den Nutzer. Unternehmen mit einem hohen Technologiepotenzial und einer konsequenten Digitalisierung werden eine führende Rolle bei der vierten industriellen Revolution einnehmen. „Unternehmen des deutschen Mittelstandes werden die Produktion der Zukunft maßgeblich vorantreiben“, ist sich Bönsch sicher „denn dort werden innovative Trends aufgespürt und neue Lösungen definiert“.

Unternehmensübergreifende Vernetzung
Die im Kontext von Industrie 4.0 formulierte Kooperation von horizontalen Wertschöpfungsnetzwerken benötigt digitale Dienstleistungen, die unternehmensübergreifende Vernetzungen möglich machen. „Industrie 4.0 braucht eine enge Kooperation von IT, Maschinen- und Anlagenbau“, so die Ansicht von Johannes Diemer, Business Development Manager Industrie 4.0 bei der Hewlett-Packard GmbH. Entstehen werden kooperative Geschäftsmodelle und föderative Wertschöpfungsnetzwerke, von denen alle Beteiligten profitieren werden.

Fabrik der Zukunft braucht qualifizierte Mitarbeiter
Industrie 4.0 wird erhebliche Veränderungen der Arbeitsorganisation nach sich ziehen. Das Produktionssystem der Zukunft ist auf motivierte, bestens qualifizierte Mitarbeiter angewiesen, die sich aktiv einbringen und mitgestalten. „Die Beschäftigten dürfen keine Rädchen in der cyber-physischen Fabrik sein“, so die Forderung von Dr. Constanze Kurz, Ressortleiterin beim Vorstand der IG Metall für die Zukunft der Arbeit, „vielmehr steuern die Menschen die Systeme und nicht umgekehrt.“ Die IG Metall fordert innovative Weiterbildungs-konzepte, damit die Produktion der Zukunft ihr technisches und wirtschaftliches Potenzial voll entfalten kann.

Industrie 4.0, Produktionssysteme der Zukunft und innovative Technologien werden die Diskussionen zum Wirtschaftsstandort Deutschland in den kommenden Jahren maßgeblich mitbestimmen. Das IDEEN-FORUM+ 2015 wird nahtlos an das diesjährige Thema anschließen und am 23. April 2015 das Thema: „Made in Germany – Smart Production als Erfolgsfaktor für den Produktionsstandort Deutschland“ mit namhaften Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technik erörtern.

KOMET GROUP
Das IDEEN-FORUM+ ist seit 2001 eine Veranstaltung der KOMET GROUP, einem der führenden Komplettanbieter für Präzisionswerkzeuge. Die KOMET GROUP versteht sich nicht als reiner Werkzeughersteller, sondern als Anbieter innovativer Ideen – getreu dem Firmenmotto „TOOLS PLUS IDEAS“. Seit über 90 Jahren zählt die international erfolgreiche Unterneh-mensgruppe mit Sitz in Besigheim zu den Innovationsführern der Branche. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mit seinen 22 Tochtergesellschaften über 1.600 Mitarbeiter und ist in rund 50 Ländern vertreten.

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