Produktionsstandort Deutschland auf dem Prüfstand

23.04.2015

Hochkarätige Experten erörtern beim IDEEN-FORUM+ am 23. April 2015 das hochaktuelle Thema „Made in Germany - Smart Production als Erfolgsfaktor für den Produktionsstandort Deutschland“. Die führende Tagung für die produzierende Industrie überzeugt einmal mehr mit einem dichten Vortragsprogramm und hochkarätigen Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Politik.

Deutschland steht weltweit für Innovation, Spitzentechnologie und höchste Produktivität. "Made in Germany" ist nach wie vor ein Garant für die überdurchschnittliche Qualität deutscher Produkte und Dienstleistungen. Hochqualifizierte Fachkräfte, Forschung auf Spitzenniveau und die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Forschung und Industrie machen Deutschland zu einem der wichtigsten Innovationsstandorte und Technologielieferanten. Zunehmender Kostendruck, kundenindividuelle Fertigung sowie schnellere Marktreife der Produkte erfordern kosteneffiziente Entwicklungsprozesse und eine hochflexible Produktion. Der globale Wettbewerb in der produzierenden Industrie erfordert eine hochflexible Produktion und treibt die Vernetzung von Maschinen, Services und Menschen über die gesamte Produktionskette voran.

Maschinenbauer müssen neue Wege beschreiten
Die Produktion der Zukunft schreitet schneller voran als ursprünglich erwartet und fordert ein beherztes Agieren des deutschen Maschinenbaus. „Um eine Vorreiterrolle einzunehmen, müssen deutsche Maschinenbauer in mehreren Bereichen neue Wege beschreiten“, ist sich Dr. Ralph Lässig, Partner von Roland Berger Strategy Consultants, sicher. Hierzu zählen vor allem eine differenzierte Ausweitung des Kompetenz- und Technologieportfolios, neue Wege im Innovationsmanagement, ein digitalisierungskompatibler Marktangang sowie eine konsequente Umsetzung unternehmensweiter Sicherheitskonzepte.

Smart Services als Chance für den Mittelstand
Die Erzeugung und Visualisierung von Prozesswissen trägt schließlich dazu bei, Störeffekte in der Produktion aufzuspüren und zu vermeiden. „Sogenannten Assistenzsysteme helfen nicht nur dem Mitarbeiter mit der Bewältigung steigender Ansprüche, sondern sie initiieren zugleich neue Geschäftsmodelle“, so die Einschätzung von Prof. Dr.-Ing. Fritz Klocke, Lehrstuhlinhaber für Technologie der Fertigungsverfahren, WZL der RWTH Aachen. Diese Smart Services stellen insbesondere für mittelständische Unternehmen im Zuge der Umsetzung von Industrie 4.0 eine große Chance dar.

Smart Factory elementar für die Zukunft Deutschlands
Investitionen in Zukunftstechnologien sind und bleiben somit ein kritischer Erfolgsfaktor für deutsche Unternehmen. Denn konventionelle Produktivitätssteigerungen können die bislang entstandene Arbeitskostenlücke nicht mehr kompensieren. „Der Produktionsstandort Deutschland wird sich in den nächsten Jahren wandeln müssen“, so das Fazit von Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der KOMET GROUP. „Die Smart Factory nutzt die Digitalisierung bis in die Prozessebene hinein und zeichnet sich durch eine überragende Kundenorientierung aus“, so Bönsch weiter. Die KOMET GROUP hat dies frühzeitig erkannt und sich in den vergangenen Jahren konsequent vom Produktanbieter zum Anbieter intelligenter Prozesslösungen entwickelt.

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