Neue Synchro-Gewindeschneidfutter im JEL® - Produktprogramm

07.10.2009

Beim Arbeiten mit Umdrehungsvorschub lässt sich mit einem JEL®  JSF Synchro-Gewindeschneidfutter das beim Reversieren entstehende Umkehrspiel optimal kompensieren.

 

Im sogenannten „Rigid Tapping“-Modus werden auf modernen     CNC-Maschinen Gewinde ohne Ausgleichsfutter hergestellt: Dabei wird das Gewindewerkzeug – Gewindebohrer oder Gewindeformer –

durch das beim Reversieren auftretende Umkehrspiel der Spindel beim Rücklauf einseitig belastet. Die Folge: verminderte Standzeiten und Qualitätsmängel der erzeugten Gewindeoberflächen.

 

Um dies zu kompensieren, finden Anwender im Produktprogramm der Gewinde-Spezialisten künftig zwei Varianten der neuen  JEL®  JSF Synchro-Gewindeschneidfutter: mit HSK-A63 und Zylinderschaft-Anbindung. Die HSK-A63-Modelle gibt es in zwei Größen M4 - M14 für Innenvierkant-Spannzange Größe ER20 und in M4 - M20 für die Größe ER32. Zum Überbrücken von Störkanten ist noch eine Variante mit HSK-A63 Anbindung, A=160mm für die Gewindeabmessungen M4 - M12, erhältlich. Zur Adaptierung an alle anderen Maschinenanbindungen mittels Whistle-Notch oder Weldon-Aufnahmen werden die  JEL®  JSF Synchro-Gewindeschneidfutter auch mit Zylinderschaft angeboten. Wie beim Gewindeschneidfutter mit HSK-A63 gibt es hier ebenso zwei Größen: M4 - M12 für Spannzange ER20 und M4 - M20 für ER32. Allen Varianten gemeinsam ist, dass sie sowohl mit Innenkühlung als auch mit MMS-1-Kanalsystem betrieben werden können. Hierfür waren bislang immer zwei verschiedene Futter notwendig.

 

Die neuen  JEL®  JSF Synchro-Gewindeschneidfutter schaffen die Voraussetzung für die optimale Performance der eingesetzten Gewindebohrer oder Gewindeformer.