Sondermodule

Aufbauend auf der ToolScope-Basisfunktionalität lassen sich weitere Funktionsmodule flexibel freischalten

  • Überwachung des Prozesses parallel zur Bearbeitung (Werkzeugbruch, Statistische Prozesskontrolle)
  • Bildung und Vergleiche von Kennwerten über die Produktion parallel zum Prozess
  • Optimierung der Vorschubgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Auslastung der Spindel
  • Reduzierung der Vorschubgeschwindigkeit, wenn Schwingungen auftreten
  • Überwachung nach speziellen Luftfahrt-Normen
  • Hilfestellung für Ihr Bedienpersonal durch Prozessdatenvisualisierung bei der Einrichtung von Werkzeugen und Prozessen

Die so ausgestattete Werkzeugmaschine erzeugt prozessbegleitend Dokumentationen über den Ablauf des Bearbeitungsprozesses. Dank einer statistischen Prozesskontrolle kann Ihre Qualitätssicherung nach Feierabend valide Datenblätter über die Bewertung des Prozesses bereitstellen.


Funktionen, die beim Kauf nicht lizenziert wurden, können per Firmware-Update nachgerüstet werden. Das Produkt bietet Ihnen insofern eine hohe Investitionssicherheit.



Condition Monitoring / Betriebsmittelüberwachung


Beim Condition Monitoring geht es im Gegensatz zur  Prozess- bzw. Werkzeugüberwachung nicht um die Überwachung des Prozesses bzw. der Werkzeuge sondern vielmehr um die Überwachung der Betriebsmittel. Mit diesem Modul wird der Maschinenzustand und die Veränderung des Maschinenverhaltens überwacht. Typischer Weise werden hierbei folgende Baugruppen kontrolliert: Lager (Schwingung), Kugelgewindetriebe (Schwingung), Pumpen/Kühlmittel (Druck, Durchfluss und Temperatur), Spindel (Temperatur und Schwingung), Achsen (Körperschall), Motoren (Wirkleistung), Spannfutter (Dehnung), etc.

Condition Monitoring

Mehrkriterielle Bruchüberwachung


Eines der neusten Module für die Bruchüberwachung und Werkzeugüberwachung ist die mehrkriterielle Auswertung beliebiger Signale. Bei dieser Methode wird automatisch die aktive Vorschubachse, bzw. aktive Kraftachse ausgewählt. In Abhängigkeit des aktuellen Werkzeuges erkennt das System z.B. ob es sich um einen Bohr- oder Fräsprozess handelt und sucht sich automatisch neben der Spindel die relevante  Vorschubachse für die Überwachung aus. Der Bediener muss nichts weiter eingeben. Ist darüber hinaus ein Schwingungssensor angeschlossen, wird dieser bei bestimmten Prozessen (z.B. beim Fräsen) ebenso automatisch mit zur Auswertung herangezogen. Alle Signale werden für die Auswertung unterschiedlich gewichtet und zu einem gemeinsamen Signal zusammengefasst. Auf diese Weise wird die Werkzeugüberwachung wesentlich robuster und weniger fehleranfällig. Auf diese Weise werden Fehlalarme auf ein Minimum reduziert.

Mehrkriterielle Bruchüberwachung

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